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Kreislaufwirtschaft aus Grenchen: Wie die LumaUP-Leuchten ein zweites Leben erhalten

today6. März 2026

Hintergrund

In Grenchen entsteht ein spannendes Beispiel dafür, wie Innovation, Nachhaltigkeit und soziale Integration zusammenwirken können. Mit der Kreislaufleuchte LumaUP, initiiert von der ELEKTRON AG, wird gezeigt, wie bestehende Infrastruktur intelligent weiterverwendet werden kann – statt sie zu ersetzen. Ein zentraler Umsetzungspartner dabei ist die VEBO Genossenschaft, die den Umbau der Leuchten in Grenchen übernimmt.

Kreislaufwirtschaft in der Praxis

Die Idee hinter der LumaUP ist einfach und wirkungsvoll: Bestehende Leuchten werden nicht entsorgt, sondern technisch aufgerüstet und für ein zweites Leben vorbereitet. Alte elektronische Komponenten werden ersetzt, neue Schnittstellen integriert und die Gehäuse gereinigt und wiederverwendet.

Der gesamte Umbauprozess findet lokal bei der VEBO in Grenchen statt. Damit wird nicht nur Material eingespart – auch Transportwege werden reduziert und regionale Wertschöpfung gestärkt.

Ein starkes Projekt mit sozialem Mehrwert

Die VEBO ist eines der grössten Industrie- und Dienstleistungsunternehmen mit sozialem Auftrag im Kanton Solothurn. Rund 1’900 Mitarbeitende arbeiten dort in unterschiedlichen Bereichen und engagieren sich für die berufliche und soziale Integration von Menschen mit Beeinträchtigung.

Projektleiter Yves Rhyn, der bei der VEBO im Bereich Produktion tätig ist, beschreibt die Zusammenarbeit als besonders motivierend:

„Es treffen so viele unterschiedliche Komponenten aufeinander: Menschen, Technik, Fachkompetenzen, Qualitätsanforderungen, Termine … und trotzdem gelingt es uns gemeinsam ans Ziel zu kommen. Das bestätigt für mich die Sinnhaftigkeit unserer Arbeit.“

Gerade diese Kombination aus technischem Know-how und sozialem Engagement macht das Projekt besonders.

Innovation durch Zusammenarbeit

Das Projekt wurde von der ELEKTRON AG initiiert und gemeinsam mit verschiedenen Partnern entwickelt. Bereits in einer frühen Phase konnten erste Leuchten für ein Pilotprojekt in der Gemeinde Grenchen umgebaut und getestet werden.

Auch bei den logistischen Lösungen zeigte sich die Stärke der Zusammenarbeit: Für den Transport der Leuchten entwickelte die VEBO gemeinsam mit ihrer Schreinerei in Oensingen massgeschneiderte Holzhalterungen, die in Euro-Palettenrahmen integriert werden können. Diese sind langlebig, wiederverwendbar und deutlich nachhaltiger als herkömmliche Kartonverpackungen.

Ein Beispiel für die Smart City Grenchen

Für das Smart City Lab Grenchen zeigt dieses Projekt exemplarisch, wie nachhaltige Innovation lokal entstehen kann. Die Kreislaufleuchten verbinden mehrere wichtige Aspekte moderner Stadtentwicklung:

  • Ressourcenschonung durch Kreislaufwirtschaft

  • Regionale Wertschöpfung

  • Soziale Integration

  • Innovative Infrastruktur

Durch die Initiative der ELEKTRON AG und die Zusammenarbeit mit Partnern wie der VEBO Genossenschaft wird Grenchen zu einem Praxisbeispiel für zukunftsfähige Stadtentwicklung.

Mehr erfahren

Das vollständige Interview mit Projektleiter Yves Rhyn sowie weitere Einblicke in das Projekt finden Sie hier:

«Das bestätigt für mich die Sinnhaftigkeit unserer Arbeit.» – ELEKTRON

Geschrieben von: webadmin

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Anschrift

Smart City Lab Grenchen
Brühlstrasse 1
2540 Grenchen
email: contact@smartcitylabgrenchen.ch




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